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Collective Intelligence: Product Vision (Scrum)

27 July, 2009

Collective Intelligence Product Vision

Collective Intelligence Product Vision

Wer wird das Produkt nutzen?
-   Web-Shop Betreiber (eCommerce)
-   Großunternehmen mit vielen Lieferanten
-   Private Shopping Plattformen (Social Commerce)
-   Betreiber von Business und Social Networks
-   Unternehmen mit Human Resources Portalen
-   Unternehmen, die Web 2.0 Knowledge Management Tools
einsetzen
-   Event-Veranstalter und Messen

Bedürfnisse der Kunden:
1. Der Kunde möchte anhand von Analysen der Userinteraktionen, Interaktionen der User mit der Webanwendung, anhand der Analyse des vom User eingestellten Contents und mithilfe der bereits vorhandenen historischen Daten (z.B. aus CRM Systemen) neues Wissen über den User akquirieren und durch die Zusammenführung aller Informationen bisher unerkennbare Trends (z.B. Abwanderungswille, Userfriedenheit) erkennen.

2. Der Kunde möchte neue User akquirieren, User binden, höhere Verbleibquoten erzielen (Retention Rate) und dabei mehr verkaufen (Conversion Rate).

3. Der Kunde möchte das Wissen und die Erfahrung der User (der breiten Usermasse) in die Produktentwicklungsprozesse einbinden.

Collective Intelligence – Produktattribute
1. CI Tactical / Strategic Reports & CI Predictive Analysis (Market Research, Decision Support)
2. CI Recommendation Engine (Operational Reports)
3.
Web 2.0 Funktionalitäten: Forum, Umfragen, Produktbewertungen zzgl. Content – Analysetools

Alleinstellungsmerkmal, Konkurrenzvergleich:
Im Gegensatz zu bereits auf dem Markt befindlichen Produkten, gehören die Collective Intelligence Reports und Engines zu einer neuen Generation der Webanwendungen und beruhen auf den Prinzipien der neuesten Entwicklung des Internets, dem sogenannten Semantic Web bzw. Web 3.0. Sie beziehen die Profile und das Verhalten der User ein und bieten Schnittstellen zu historischen Daten und anderen Drittsystemen. Die CI Tools generieren Referenzen und verknüpfen User,  Items (Produkte) und Content auf der Basis der Semantik und sind deutlich effizienter als gängige Tools.

Prototypes: Ende 2009
Major Release 1: Ende 2010

Certified Scrum Product Owner (CSPO) – Schulungsbericht vom 29.-30.06.09

6 July, 2009
Certfied Scrum Product Owner - Training

Certfied Scrum Product Owner - Training

Kursart: Certified Scrum Product Owner
Datum: 29.-30.06.2009

Ort: Unterföhring bei München
Trainer: Christoph Mathis, Simon Roberts
Teilnehmerzahl: 9

Fazit: sehr empfehlenswert
Vorteile:
- erfahrene und sehr nette Trainer
- reger Erfahrungsaustausch mit Trainern und Teilnehmern
- zertifizierung als CSPO

Erster Tag:
Die Schulung ist sehr gut vorbereitet und gut aufgebaut. Im Gegensatz zu vielen Vorträgen, denen ich beigewohnt habe geht es sehr schnell zur Sache und man fängt nicht vom Abakus und Lochkarten, wie so oft…

Die Schulung setzt voraus dass man bereits mit Scrum-Prinzipien vertraut ist und dass  man bereits Erfahrungen mit Scrum gemacht hat. Am ersten Tag geht es um die Agile Foundations und die Rollenverteilung in Scrum mit Betonung auf die Rolle des Product Owners. Gut überlegte Übungen veranschaulichen die Probleme der Teamarbeit, Grenzen der Bestimmten Methoden und Prozesse und verweisen darauf wie man durch Kommunikation und Erfahrung die Ergebnisse verbessern kann.

In einer der Übungen geht es darum sich eine Product Vision auszudenken und dafür den Elevator-Test zu erarbeiten. Die Übungen, bei denen eine Product Vision im Elevator-Test zusammengefasst werden soll sind immer wieder sinnvoll. (Insbesondere dann wenn man mit dem Gedanken spielt sich mit einer Geschäftsidee selbstständig zu machen, bei der man sich auf die Suche nach Geldgebern machen muss!)

Die Teilnehmer sind in Gruppen aufgeteilt (ca. 4-5 pro Tischinsel) und bearbeiten die Aufgaben im Team.

Ebenso geht es am ersten Tag um das Product Backlog und darum wie man ein Projekt mit dem Product Backlog steuert. Hier die Themenliste:

- Agile Foundations
- Scrum Flow
- The Team
- Being a Product Owner
- The ScrumMaster
- The Product Vision
- The Product Backlog
- Stocking, Prioritizing and Grooming the Product Backlog
- Agile Estimating

Zweiter Tag:
Am zweiten Tag geht es konkret um die Vorgehensweise bei Scrum. Die Product Vision vom Vortag wird dazu genutzt die ersten Epics zu extrahieren und daraus die ersten User Stories zu schreiben. Der Tag ist mit Themen vollgepackt, wodurch es ein wenig hektisch wird. Durch die Diskussionen und Fragen (meistens gute Fragen aus der Praxis) verzögert sich die Bearbeitung der Themen zusätzlich.

Witzig dabei ist dass die Trainer für die zwei Schulungstage eine Burndown Chart führen, mit der man den Ablauf der Schulung mitsteuert und kontrolliert. X-Achse ist in acht Vierteltage aufgeteilt, während die Y-Achse die Anzahl der PP-Folien, die präsentiert werden veranschaulicht. Hier die Themen vom zweiten Tag:

- User Stories
- Multiple Customers, Multiple Projects and Products
- Release Planning
- Managing Return on Investment
- The Sprint
- The Sprint Backlog
- Sprint Planning
- Controlling and Reporting
- The Daily Scrum
- Sprint Review
- Scaling Scrum
- Agile Retrospectives

Grundsätzlich kann man die Schulung weiterempfehlen. Allerdings wäre eine Art Eignungstest sinnvoll, der die Teilnehmer in Anfänger und Fortgeschrittene aufteilt.  Dadurch könnte man zwei Kursstufen anbieten, bei denen jeder auf seine Kosten kommt. Ich fand es schade nicht genug Zeit gehabt zu haben mehr über die Probleme aus der Praxis einzugehen. Mehr War Stories wären sehr sinnvoll, denn dadurch würde man vom reichen Erfahrungsschatz der Trainer noch mehr profitieren.

(Damir Abdic)