Archive for the 'Collective Intelligence' Category

Collective Intelligence: Idee & Konzept

27 July, 2009
Collective Intelligence - Collecting Tags

Collective Intelligence - Collecting Tags

Die Webanwendungen lernen die von ihnen gespeicherten Daten nach Zugehörigkeit zu den Subjektgruppen zu unterscheiden. Diese Subjekte sind: User, Content (strukturiert und unstrukturiert) und Items (z.B. Produkte im Webshop).

Periodische Wissensgenerierungsprozesse bieten den Webanwendungen die Möglichkeit die gespeicherten Informationen über die Subjekte zu „verstehen“ und daraus zu „lernen“. Dies geschieht durch Collective Intelligence Algorithmen, die unstrukturierten Daten (z.B. Blogs, Forumbeiträge, Kommentare) analysieren und eine Metadatenschicht erzeugen. Diese „Daten über Daten“ werden in Form von Tags extrahiert und gespeichert.

Eine zweite wichtige Wissensquelle sind ereignisgesteuerte Prozesse, die auf der Interaktionsanalyse der User mit der Anwendung und der Subjekte untereinander beruhen. Diese so genannte „explizite Intelligenz“ kann beispielsweise durch Web 2.0 Funktionalitäten, wie z.B. Ratings, Tagging, Bookmarking oder andere typische Web 2.0 Module wie „Kontakte“ generiert werden.

Bezieht und analysiert man noch zusätzliche Daten aus vorhandenen Drittsystemen,  beispielsweise aus CRM und SCM, verfeinert man das Wissen über die Subjekte und deren Beziehungen untereinander um weitere Dimensionen, wie z.B. Zeit und Transaktionshistorie.

Dieser neuartige Ansatz, bei dem es nicht nur darum geht Wissen aus allen verfügbaren Datenquellen zu bündeln, sondern auch darum die gespeicherten Informationen für Maschinen „verständlich“ zu machen und die Daten auf der semantischen Ebene miteinander zu verknüpfen versetzt die Webanwendungen in die Lage neues Wissen zu akquirieren und neue Zusammenhänge zu erkennen, die zuvor unerkannt waren.

Dadurch liefert Collective Intelligence wirtschaftlich verwertbare Mehrwerte und Informationen, die sich im Bereich des Operational Reporting (kundenseitig) und des
Tactical / Strategic Reporting (unternehmensseitig) verarbeiten lassen.

Der Kunde / User profitiert von vollständig personalisierten Inhalten, die in Echtzeit auf sein Profil und seine Interessen individuell zugeschnitten werden, während die Unternehmen  in der Lage sind bisher unerkannte Informationen zu beziehen und die Effizenzindikatoren und Trends zu verfolgen.

(Damir Abdic)

Collective Intelligence – ein innovatives Verfahren

9 July, 2009

Collective Intelligence - ein innovatives Verfahren

Collective Intelligence - ein innovatives Verfahren

Zu entwickelnden Methoden (Collective Intelligence als Kernkomponente des Web 3.0)
Die Herausforderung des Projekts besteht darin Methoden und Verfahren zu entwickeln, die die klassische Business Intelligence durch den Web 2.0 Ansatz bereichern und erweitern. Die dadurch gewonnenen Daten verfeinern die bestehenden Benutzer- und Kundenprofile, und können zum Zwecke der Kundenbindung, bzw. der Neukundengewinnung genutzt werden. Der CI-Ansatz bietet die Möglichkeit Daten aus verschiedenen Quellen auf semantischer Ebene miteinander zu verknüpfen, um dadurch neue Zusammenhänge entdecken zu können, die zuvor nicht erkannt werden konnten. Informationen über Personen, Transaktionen und Produkte werden durch Collective Intelligence “verstanden” und miteinander in Beziehung gesetzt.

Business Intelligence + Web 2.0 (Social Commerce) = Collective Intelligence

Zu entwickelnden Softwaremodule (explizite, implizite und abgeleitete Intelligenz)
Die zu entwickelnden Softwaremodule sollen in der Lage sein alle drei Arten der Intelligenz zu generieren und in einer Reihe von Widgets (Content-Blöcken) zu kombinieren und anzuwenden. Die Widgets präsentieren sich als Aggregate aus unterschiedlichen Datenquellen, die für jeden Benutzer in Echtzeit indivuduell zusammengestellt werden.

(Damir Abdic)

Forschungs- und Entwicklungsprojekt: “Collective Intelligence”

7 July, 2009

Collective Intelligence - Projekt Preview

Collective Intelligence - Projekt Preview

Vorwort zum Projekt
Der bereits vollzogene Wandel des Internets, der unter dem Begriff “Social Web” oder “Web 2.0” bekannt ist, prägt unsere Gesellschaft nachhaltig und übt eine große Auswirkung auf die Art wie wir lernen und wie wir uns informieren.  Das “Lese/Schreibe – Prinzip” des Web 2.0 veränderte das weltweite Netz zu einer dezentralen Wissensquelle, in der jedes Individuum seine Erfahrung und sein Wissen der breiten Masse zur Verfügung stellt.

Unter “Collective Intelligence” (nachfolgend “CI”) versteht man eine extrahierbare und nutzbare Form der Intelligenz, die durch Zusammenarbeit, Wettbewerb und Interaktion vieler Individuen entsteht. Die CI-Methoden und Verfahren ermöglichen es die zur Verfügung gestellten Informationen auszuwerten, daraus Werte zu schaffen und das neu gewonnene Wissen in die bestehenden Abläufe zu integrieren. Viele Webanwendungen und Internetplattformen der Unternehmen lassen sich durch Web 2.0 und CI-Funktionen erweitern, wodurch man die Erfahrung und das Wissen der Kunden bzw. Benutzer in die Entwicklungs- und Produktionsprozesse einbinden kann. Der CI-Ansatz stärkt die Kundenbeziehung / Kundenloyalität und eröffnet durch bessere Kundenkenntnis neue Wege des Kundendialogs, bei dem die Webanwendungen jedem Benutzer personalisierte und auf ihn angepasste Inhalte in Echtzeit bereitstellen.

Der ganzheitliche Ansatz
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt “Collective Intelligence” stützt sich auf die Beratungserfahrung der comSysto GmbH, die in Kundenprojekten (meistens Großunternehmen und Konzerne) gesammelt werden konnte und fügt sich als Erweiterung der bereits eigens entwickelten Social Networking Software in unser Leistungssprektrum ein. Als einer der Vorreiter im deutschsprachigen Markt haben wir uns vorgenommen ein Kompetenzteam aufzubauen und modulare und flexibel einsetzbare CI-Softwaremodule zu entwickeln, mit denen sich beliebige e-Commerce und Web 2.0 bzw. Community Plattformen erweitern lassen. Dabei wird der ganzheitliche Ansatz verfolgt, ausgehend von einer ausführlichen Bestandsanalyse (Technologie, Datenstamm, Performance-Daten), über Implementierung der zu entwickelnden CI-Funktionen bis hin zur Entwicklung neuer kunden- oder branchenspezfischer CI-Module.

(Damir Abdic)